| 10.03.2010 | 00:00 UTC
Sarrazin bezeichnet Integration als Bringschuld
WIESBADEN: Das für seine umstrittenen Einschätzungen bekannte Vorstandsmitglied der Bundesbank, Thilo Sarrazin, bleibt bei seiner Migranten-Schelte. Integration sei eine "Bringschuld" und wer die deutsche Sprache nicht lernen wolle, müsse das finanziell zu spüren bekommen, forderte der frühere Berliner Finanzsenator auf einer Diskussionsveranstaltung in Wiesbaden. Sarrazin verteidigte damit seine kontroversen Äußerungen in Interviews, wegen denen ihm ein Ausschluss aus der SPD droht. - Die große Wirkung seiner Worte zeige, dass das Thema die Bürger bewege, betonte Sarrazin.


