| 11.11.2009 | 00:00 UTC
Karstadt wird mit weniger Häusern weitergeführt
ESSEN: Die insolvente Kaufhauskette Karstadt soll nicht zerschlagen werden. Die Gläubiger des Unternehmens gaben in Essen grünes Licht für den Plan des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg, die Warenhauskette fortzuführen. Dennoch sollen mindestens sechs der Karstadt-Häuser und Fachmärkte in Hamburg, München, Berlin, Dortmund, Stuttgart und Braunschweig geschlossen werden. Bis Anfang nächsten Jahres verlieren mehr als 400 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz. Elf weitere der derzeit insgesamt 126 Karstadt-Häuser stehen auf der Kippe. Bis Anfang nächsten Jahres soll nun ein Insolvenzplan erarbeitet werden, der den Gläubigern zur Abstimmung vorgelegt wird.


