| 07.11.2009 | 21:00 UTC
Sicherheitsberater Obamas: Militär allein keine Lösung
HAMBURG: Der Sicherheitsberater des Weißen Hauses, US-General James Jones, hat Forderungen des Oberkommandos in Afghanistan nach mehr Truppen zurückgewiesen. Die Probleme vor Ort seien "nicht allein durch den Einsatz von Militär" zu lösen, sagte Jones dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Die USA könnten 200.000 Soldaten dort im Einsatz haben, und Afghanistan werde sie "aufsaugen", wie es das in der Vergangenheit schon getan habe. Stattdessen sprach sich der oberste Sicherheitsberater der Obama-Administration dafür aus, die Verantwortung möglichst rasch auf afghanische Institutionen zu übertragen.


