| 17.07.2009 | 19:00 UTC
Obama: Schwarze müssen heraus aus der Opferrolle
NEW YORK: Präsident Barack Obama hat die nach wie vor bestehenden Benachteiligungen von Schwarzen in den USA verurteilt. Zugleich appellierte er eindringlich an die Afro-Amerikaner, sich selbst aus ihrer Opferrolle zu befreien. Man brauche eine "neue Mentalität, eine neue Haltung", forderte der erste schwarze US-Präsident in New York zum 100-jährigen Bestehen der Bürgerrechtsorganisation NAACP. In einer leidenschaftlichen Rede rief Obama dazu auf, das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, sich mehr anzustrengen und gesellschaftlichen Aufstieg anzustreben. Am schlimmsten sei es, dass sich viele Schwarze mit ihrem Status als Bürger zweiter Klasse abgefunden und diese Rolle verinnerlicht hätten.


