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Musik | 26.01.2008

EBBA 2008 - die Zukunft des europäischen Pop

 

Europäer lieben Musik: Fast zwei Drittel der EU-Bürger hören täglich Musik, wie eine Umfrage herausgefunden haben will, und dabei überwiegend Pop. Geschmacklich ist Europa aber noch längst nicht geeint: Ebenfalls durch Erhebungen belegt sind die Schwierigkeiten, mit denen Künstler und Gruppen konfrontiert sind, wenn sie den Durchbruch außerhalb ihres Herkunftslandes schaffen wollen.

 

Die EU-Kommission will jungen Bands beim Sprung über die Grenzen helfen: Jedes Jahr werden auf der Musikmesse Midem in Cannes die erfolgreichsten Newcomer-Bands Europas mit dem European Border Breaker Award (EBBA) ausgezeichnet. Den EBBA bekommen jeweils die zehn Bands und Künstler mit den meistverkauften Debütalben außerhalb ihres Heimatlandes sowie internationaler Tournee-Erfahrung.

 

Stars und Vergessene

 

Unter den Preisträgern waren bisher Bands und Künstler, die danach weiter ihren Weg gegangen sind, und natürlich auch solche, die man seitdem vergessen hat (oder gern vergessen würde). Zu ihnen gehörten The Darkness, Las Ketchup, eine gewisse Carla Bruni, Wir sind Helden, The Raveonnettes, Arash, Katie Melua, Juli, Wir sind Helden und Tokio Hotel.

 

Die Auszeichnungen gehen auf eine Initiative der Europäischen Kommission in enger Zusammenarbeit mit der Musikindustrie zurück und würdigen den kreativen Reichtum und die Vielfalt zeitgenössischer europäischer Musik. Die europäische Musikindustrie ist vertreten durch EMO, GESAC, ICMP/CIEM, IFPI, IMPALA, SACEM sowie die Billboard Information Group.

 


 

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Das Artemis-Quartett, bisher erfolgreich mit klassischem Repertoire, erobert ein neues Terrain.