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Nachrichten | 21.11.2009 | 20:00 UTC
Wettskandal: Ministerin gegen schärfere Gesetze
BERLIN: Bundesjustizministerin Sabine Leutheuser-Schnarrenberger ist Forderungen nach Gesetzesverschärfungen in Zusammenhang mit dem neuen Fußball-Wettskandal entgegengetreten. Die Verurteilungen in der Vergangenheit hätten gezeigt, dass das geltende Recht zur Ahndung von Manipulationen im Sport ausreichend sei, sagte die FDP-Politikerin dem "Tagesspiegel am Sonntag" in Berlin. - Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Theo Zwanziger, kündigte eine rasche Bestrafung in den Wettskandal verwickelter Spieler und Funktionäre durch die Sportgerichtsbarkeit an, sobald beweiskräftige Unterlagen vorlägen. - Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bochum besteht der Verdacht, dass in Europa rund 200 Spiele manipuliert worden sind. In Deutschland seien mutmaßlich 32 Spiele betroffen, von der sechsten bis zur zweiten Liga.



